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Burgruine Scharnstein


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Auf schroffen Felsen, hoch über dem Tiessenbachtal im oberösterreichischen Almtal wacht die Burgruine Scharnstein, von dem der darunter liegende Ort auch seinen Namen hat. Über 260 Stufen, vorbei an der in den Felsen geschlagenen Wagnerkapelle, oder etwas einfacher über die vorhandenen Forststraßen gelangt man auf die über 500 Meter Seehöhe liegende Burgruine. Die im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnte Höhenburg bietet ein wunderschönes Panorama über das Tiessenbachtal hinaus ins Almtal bis nach Pettenbach.

Ursprünglich über eine Zugbrücke über den Burggraben zu erreichen und umgeben von mit Schiessscharten durchsetzten Mauern erstrecken sich die Überreste auf gut 4500 m². Erbaut von dem Grafen von Rebgau und mit mehren Besitzerwechseln in den kommenden Jahren erwarb schließlich der spätere Kaiser Maximilian I. 1499 die Burg auf Felslage im Almtal. Nachdem diese 1538 „wegen Unachtsamkeit“ völlig nieder brannte lies man die Ruine verfallen und machte sich an den Bau der Burg Neuscharnstein im Zentrum des gleichnamigen Ortes. Seit 1626 gehört, wie die umliegenden Wälder die Burgruine zum Besitz des Benediktinerstifts Kremsmünster und wird vom Kultur- und Heimatverein Scharnstein betreut. Ende des 18. Jahrhunderts wurde zum Bau von Wohnhäusern im Tal die Ruine als Steinbruch genutzt und erst 1960 begann man mit der Restaurierung der verbliebenen Mauern.

Die Burgruine Scharnstein ist ganzjährig frei zugänglich und lädt Besucher und Wanderer ein Geschichte zu erleben.